Textilindustrie

Textilindustrie

Schmierstoffe für Textilmaschinen: Verschleiß minimieren, Rückstände ausschließen

Unzureichende Schmierung und mangelhafte Auswaschbarkeit von Maschinenölen belasten die Effizienz und die Qualität in der Textilproduktion. Mit der Textol-Serie von Zeller+Gmelin setzen Sie auf Schmierstoffe, die speziell für die hohen mechanischen und thermischen Belastungen moderner Textilmaschinen entwickelt wurden. Wir sichern Ihre Prozesse – von der Maschenbildung bis zur Veredelung.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Hervorragende Auswaschbarkeit

Hervorragende Auswaschbarkeit

Keine bleibenden Flecken oder Beeinträchtigungen bei den nachfolgenden Textilprozessmaterialien.

Längere Wartungsintervalle

Längere Wartungsintervalle

Ein stabiler Schmierfilm und hoher Verschleißschutz reduzieren ungeplante Maschinenstillstände nachweislich.

Zertifizierte Nachhaltigkeit

Zertifizierte Nachhaltigkeit

Unsere Bestsellerreihen (Textol WE, WX und WF ISO) sind durch ECOCERT GREENLIFE nach dem GOTS-Standard zertifiziert.

Typische Probleme in der Textilproduktion

In der Textilindustrie führen ungeeignete Schmierstoffe schnell zu weitreichenden Qualitätsproblemen und wirtschaftlichen Verlusten:

  • Mangelhafte Auswaschbarkeit: Verbleiben Ölspuren nach der Wäsche auf der Rohware, führt dies zu unregelmäßiger Farbannahme beim Färben oder zu Fleckenbildung im Endprodukt. Die Folge ist teurer Ausschuss.
  • Erhöhter Verschleiß an Nadeln und Platinen: Hohe Taktzahlen und Temperaturspitzen lassen unzureichende Schmierfilme reißen. Der mechanische Abrieb steigt, Bauteile müssen vorzeitig getauscht werden.
  • Häufige Reinigungszyklen: Schmierstoffe minderer Qualität neigen zum Verharzen oder binden Flusen zu stark. Das zwingt zu häufigen Stopps für Zwischenreinigungen.
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Typische Probleme in der Textilproduktion

Die Lösung lautet: Textol

Unsere Textol-Produkte bieten genau dort Sicherheit, wo Standardschmierstoffe aussteigen. Sie vereinen maximale Schmierleistung bei hoher Reibung und thermischer Beanspruchung mit einer kompromisslosen Auswaschbarkeit.

Der globale Textilmarkt steht unter enormem Kostendruck. Die klare Anforderung der Industrie für die kommenden Jahre lautet: Wirtschaftlichere Schmierstoffe ohne jeden Kompromiss bei der Leistungsfähigkeit. Genau für dieses anspruchsvolle Preis-Leistungs-Verhältnis zur Optimierung Ihrer Total Cost of Ownership (TCO) wurden die Bestsellerreihen Textol WE ISO, Textol WX ISO und Textol WF ISO entwickelt. Sie senken die laufenden Betriebskosten spürbar, während der Verschleißschutz auf absolutem Premium-Niveau bleibt.

Gleichzeitig bedienen diese Reihen die steigende Nachfrage nach umweltverträglichen Lösungen vollumfänglich. Die ECOCERT-Zertifizierung nach dem GOTS-Standard stellt sicher, dass Ihre Produktion strengsten internationalen Nachhaltigkeitskriterien entspricht – zertifizierte Prozesssicherheit, die sich für Sie rechnet.

Unser Experten-Tipp für die Praxis: Fehlerfreie Schmierstoff-Umstellung

Beim Wechsel auf ein neues Textilmaschinenöl treten in der Praxis häufig zwei klassische Anwendungsfehler auf, die die Performance des neuen Schmierstoffs einschränken. Unsere Anwendungstechniker empfehlen daher folgendes Vorgehen:

01

Gründliche Vorreinigung und Spülprozess

Füllen Sie das neue Textol-Öl nicht einfach zum Altöl hinzu. Rückstände des vorherigen Schmierstoffs können die physikalischen Eigenschaften und insbesondere die Auswaschbarkeit des neuen Öls negativ beeinflussen. Eine saubere Systemspülung vor dem Wechsel ist zwingend erforderlich.

02

Exakte Dosiermenge einstellen

Eine Überdosierung führt zu unnötigem Ölnebel und Schmierstoffüberschuss auf der Ware. Eine Unterdosierung gefährdet den Verschleißschutz. Stellen Sie die Dosieranlagen bei der Umstellung präzise nach den Herstellervorgaben ein.

Produktivität steigern mit Zeller+Gmelin

Ob Großrundstrickmaschine, Flachstrickmaschine oder Webmaschine – wir unterstützen Sie dabei, Ihre Wartungsintervalle zu verlängern und Auswaschprobleme sicher zu lösen. Unsere technischen Berater begleiten Ihre Systemumstellung direkt vor Ort und sichern die Ergebnisse durch professionelle Laboranalysen ab.

Kontakt
Produktivität steigern mit Zeller+Gmelin

FAQ

Schmierstoffrückstände auf der Faser wirken hydrophob (wasserabweisend). Beim anschließenden Färben oder Ausrüsten kann die Flotte nicht gleichmäßig in das Textil eindringen. Dies führt zu unregelmäßigen Farbbildern, Streifigkeit oder ungenügender Haftung von Beschichtungen. Ein hochentwickeltes Textilöl emulgiert beim Waschvorgang sofort mit Wasser und lässt sich rückstandsfrei entfernen.

Die Zertifizierung garantiert, dass das Schmierstoffkonzentrat strengen ökologischen und toxikologischen Kriterien entspricht. Es ist frei von verbotenen Schadstoffen, Schwermetallen oder umweltgefährdenden Additiven. Für den Endartikel bedeutet dies maximale Sicherheit bei Schadstoffprüfungen (z. B. OEKO-TEX Standard 100) und die Erfüllung der Kriterien für zertifizierte Bio-Textilien.

Wenn mineralölbasierte Altöle und moderne, synthetische oder esterbasierte Textol-Öle unkontrolliert gemischt werden, kann es zu Inkompatibilitäten der Additivpakete kommen. Dies äußert sich in Trübungen, Viskositätsveränderungen oder einer drastischen Verschlechterung der Auswaschbarkeit, da die Emulgatoren des neuen Öls durch die Altölkomponenten blockiert werden.

Durch die hohe Reibung an Nadeln und Platinen entstehen lokale Temperaturspitzen. Herkömmliche Öle fallen in der Viskosität stark ab (sie werden zu dünnflüssig), wodurch der Schmierfilm abreißt. Zudem neigen sie bei Hitze zur Oxidations- und Rückstandsbildung (Verharzung). Textol-Schmierstoffe besitzen einen hohen Viskositätsindex und bleiben auch bei thermischer Belastung struktur- und schmierstabil.

Die optimale Menge hängt von der Maschinendrehzahl, der Garnart und der Umgebungstemperatur ab. Ein Indikator für die richtige Dosierung ist das Tragbild an den Nadelkanälen: Ein hauchdünner, geschlossener Ölfilm ohne Tropfenbildung ist ideal. Zeller+Gmelin ermittelt die exakte Dosiermenge gemeinsam mit dem Kunden im Rahmen der anwendungstechnischen Inbetriebnahme vor Ort.